Das Seniorenzentrum war von der Gemeinde errichtet worden, obwohl klar war, dass es keine Tagsatzvereinbarung geben wird, was letztendlich in einem millionenschweren Schuldenberg endete. Derzeit beschäftigt sich der Landesrechnungshof mit der gesamten finanziellen Gebarung. Alleine vom Roten Kreuz, dem bisherigen Betreiber, blieb die Gemeinde auf 1,1 Millionen Euro sitzen - da sich die Gemeinde im damaligen Vertrag verpflichtet hatte, für alle Abgänge aufzukommen.
57 von 60 Betten belegt
Eine derartige Klausel hat Wolfgang Dihanits, Geschäftsführer des burgenländischen ASB nicht ausverhandeln können. Allerdings werde man die monatlichen 16.000 bis 19.000 Euro (je nach Belegung) pünktlich zahlen. Von den 60 Betten seien derzeit 57 belegt. 35 davon werden über Tagsatzvereinbarungen finanziert, in weiterer Folge werde man sich bemühen, die restlichen Plätze mit Selbstzahlern zu füllen.
Tag der offenen Tür geplant
Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase und einem etwas geänderten Tagesablauf will man einen Tag der offenen Tür veranstalten. Dabei sollen auch die Gelder einer Hochwasser-Spendenaktion an die Gemeinde übergeben werden. (BAWAG-PSK, Kt-Nr. 1834000, KW "Hochwasserhilfe für Strem")
Suche nach Verantwortlichen
Rezar machte deutlich, dass das Kapitel Strem für ihn noch lange nicht abgeschlossen ist. Er sieht die Schuld klar bei Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl (ÖVP) und seiner Gemeindeabteilung. Der Bericht des Landesrechnungshofs werde bald vorliegen und man werde die Verantwortung einfordern, unterstrich der Landesrat.
Symbolbild
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