Die Preiserhöhungen ernteten heftige Kritik von der Arbeiterkammer (AK). Gerade jetzt, wo die Pendler mit der Krise zu kämpfen haben, ist die Tariferhöhung der "falsche Weg", so AK-Präsident Herbert Tumpel am Montag in einer Aussendung. Für 200.000 Pendler in der Ostregion bedeute die Erhöhung im Schnitt bis zu vier Prozent Mehrkosten für den Weg zur Arbeit.
Etwa 100.000 Pendler, die vor allem in den Außenzonen unterwegs sind, müssten sogar fast sechs Prozent mehr zahlen.
Zudem werden auch in Wien die Tarife für die Wiener Linien teurer: Das Ticket für eine Einzelfahrt kostet nun 1,80 Euro statt bisher 1,70 Euro. Auch das Tagesticket in der Variante der "8-Tage-Karte" steigt von 27,20 Euro auf 28,80 Euro. Die Tarife für Wochen-, Monats- oder Jahreskarten werden hingegen nicht teurer.
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