Im Job drangsaliert
Einarmige verklagt Abercrombie & Fitch
Im Londoner Hauptgeschäft der vor allem bei Teenagern und jungen Leuten beliebten Kette sei sie gezwungen worden, im Lager zu arbeiten, berichtete die junge Frau, der seit Geburt der linke Unterarm fehlt. Nach ihren Angaben begründete das Unternehmen die Maßnahme damit, es genüge nicht den internen Kleidungsvorschriften, wenn sie ihre Behinderung mit einer Strickjacke abdecke.
Nach ihrer Kündigung sei sie "nicht mehr derselbe Mensch" gewesen und habe aus Verlegenheit angefangen, ihre Behinderung auch im Hochsommer mit langärmeligen Pullovern zu bedecken, sagte Dean vor Gericht. "Ich dachte, dass mein Arm mich immer wieder in Schwierigkeiten bringen wird."
Eine Sprecherin von Abercrombie & Fitch bezeichnete Deans Vorwürfe als "nicht zutreffend". Das Unternehmen strebe danach, allen Mitarbeitern eine "würdevolle" Umgebung zu schaffen.
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