Für die Polizisten, die bei der Mörderjagd in Finkenstein im Einsatz waren, ist ihr ehemaliger Kollege einer der gefährlichsten Täter, die je in Kärnten gefasst wurden. Das psychiatrische Gerichtsgutachten scheint diese Ansicht zu bestätigen: Der 35-Jährige, der zwei Menschen tötete und womöglich noch weitere Leben auf dem Gewissen hätte, wenn nicht die Waffe defekt gewesen wäre – gilt als nicht zurechnungsfähig.
Tatverdächtiger sitzt in Sonderabteilung
"Aller Voraussicht nach wird von uns daher ein Antrag auf die Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher kommen“, bestätigt Staatsanwältin Gabriele Lutschounig.
Schon jetzt sitzt der Tatverdächtige wegen seiner psychischen Probleme nicht in Klagenfurt ein, sondern in einer Sonderabteilung der Justizanstalt Wels.
Alle Ermittlungen stehen kurz vor dem Abschluss – offen ist die Frage, wie ein psychisch Kranker zu einer Waffe kam. Der Mann gab an, sie einfach im Internet ersteigert zu haben.
von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"
Symbolbild
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