DNA-Test belegt
Aufgetauchter Mann ist nicht verschollener Bub
Barnes reiste eigens nach Iowa, wo sein angeblicher Vater, Jerry Damman (im Bild rechts), auf einem Bauernhof lebt; die beiden Männer verpassten sich aber. Er soll auf Damman gestossen sein, nachdem er jahrelang zu verschwundenen Kindern und offenen Fällen recherchiert hatte, weil er sich in seiner Familie immer fremd gefühlt und geahnt habe, dass er nicht dazugehöre.
Jerry Damman hatte nach ersten Berichten gemeint, es wäre tatsächlich sehr gut möglich, dass der Mann aus Michigan sein Sohn sei. Mit dem Ergebnis des DNA-Tests konfrontiert, sagte er, diese Neuigkeit sei sehr enttäuschend für ihn und bedeute, dass er wohl nie mehr erfahren werde, was mit seinem Sohn passiert sei.
Suche vor 54 Jahren erfolglos
Die Mutter von Steven Damman, deren Mann damals in einer Kaserne beschäftigt war, hatte den Buben und seine kleine Schwester 1955 vor der Bäckerei zurückgelassen, als sie einkaufen ging. "Damals war das wahrscheinlich nicht so ungewöhnlich", sagte Polizeisprecher Kevin Smith. Als die Mutter zurückkam, waren der Kinderwagen und beide Kinder weg. Kurz darauf wurde der Wagen mit der Tochter gefunden. Mehrere Tausend Polizisten und Feuerwehrleute suchten danach nach Steven, aber von dem Kleinen fehlte jede Spur.
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