Das ist Dr. John Rummel - seines Zeichens "Planetary Protection Officer" der NASA - und damit zuständig, die Erde vor außerirdischen Lebewesen aller Art zu schützen. Kurz gesagt: Er ist der einzige Alien-Jäger unseres Planeten - mit offizieller Mission.
Um Vorurteile gleich aus dem Weg zu räumen:Nein, Dr. Rummel rast nicht in einer Luxus-Karosse und mit einerintergalaktischen Riesen-Kanone in der Hand von einem Ort zumanderen, um illegal eingereiste Aliens zu eliminieren. Zu seinemoffiziellen Erscheinungsbild gehören auch weder Sonnenbrillenoch verpflichtend ein schwarzer Anzug. Und wenn er aus dem Dienstausscheidet, wird er wohl auch nicht "geblitzdingst" werden. Erist schließlich kein "Man in Black", sondern der - wie schonerwähnt - "Planetary Protection Officer".
Grüne Männchen und All-Monster Der Alien-Jäger wurde von der NASA abgestellt,uns Erdlinge vor den Gefahren des Alls zu schützen. Aberdazu gehören eher weniger grüne Männchen oder galaktischeRiesenschleim-Kraken, sondern Mikro-Organismen. Das heißt:Er hält Ausschau nach exotischen, außerirdischen Kleinst-Lebewesen,die per Kometen-Taxi oder im Anzug eines Astronauten den Weg zurErde geschafft haben. Und er kontrolliert, dass mittels NASA-Missionenwie die der Mars-Rover "Spirit" und "Opportunity" auch kein terrestrischerKeim auf den Roten Planeten gelangt.
Außerdem: Pro Jahr prasseln rund 40 KiloGestein allein vom Mars als Mini-Meteoriten auf die Erde. In einemdieser Trümmer fand man bereits winzige Teile, die versteinerteBakterien sein könnten.
Würden es außerirdische Keime zur Erdeschaffen, könnte das eine große Gefahr für unsbedeuten. Klar, sie könnten harmlos sein. Oder auch nicht.Eine Experten-Front: "Eine solche Mars-Probe müsste man aufder Erde wie ein rohes Ei gefüllt mit Anthrax oder Ebola-Virenbehandeln. " Mini-Aliens könnten irdisches Leben angreifen,sich anpassen und verbreiten. Und das wäre fatal.
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