"Es ist gar nicht leicht, ein so junges Reh durchzubringen. Das Tier war erst wenige Stunden alt, als es zu mir kam", sagt die erfahrene Tierärztin und Leiterin des Asyls in Parndorf.
"Berühren, nur wenn nötig"
"Wir versuchen das Kitz nur, wenn es unbedingt nötig ist, zu berühren. Mit einem zweiten jungen Reh lebt es derzeit bei den Ziegen, um ein möglichst natürliches Umfeld zu haben", erklärt Herka.
"Wollen Kitz auswildern"
Alle zwei Stunden, auch in der Nacht, muss das Waisenkind gefüttert werden. Im Spätsommer kommt der große Moment: "Wir versuchen das Kitz auszuwildern", sagt die Tierärztin. Helfen wird ein Förster aus Niederösterreich.
von Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung
Symbolbild
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