Allianz genehmigt
Chrysler erhält grünes Licht für Einstieg von Fiat
Angesichts der Suche nach verschiedenen Allianzen in den vergangenen zwei Jahren, sei die Fiat-Transaktion "die einzige praktikable Option", urteilte Gonzales. Der Einstieg von Fiat werde Chrysler wettbewerbsfähiger machen, insbesondere durch sein Technologie-Know-how in der Sparte sparsamerer und umweltfreundlicherer Autos, sein Vertriebsnetz und geplante Kostensenkungen.
Einstieg Anfang Mai vereinbart
Fiat und Chrysler hatten Anfang Mai den Einstieg vereinbart. Wenige Tage zuvor stellte der US-Autobauer einen Insolvenz-Antrag, um unter Gläubigerschutz den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. An der nun genehmigten neuen Unternehmensgruppe wird Fiat zunächst 20 Prozent halten, ab 2013 ist eine Mehrheitsbeteiligung vorgesehen. Dann kann Fiat seine Anteile um bis zu weitere 31 Prozent erhöhen. Fiat hatte gedroht, aus dem Rennen um Chrysler auszusteigen, sollte nicht bis zum 15. Juni eine Entscheidung fallen.
Chrysler-Händlernetz wird ausgedünnt
Der ehrgeizige Restrukturierungsplan für den drittgrößten US-Autohersteller sieht unter anderem eine drastische Ausdünnung des Chrysler-Händlernetzes in den USA vor. Knapp 800 und damit ein Viertel aller Verkaufshäuser verlieren die Konzession. Damit bleiben noch knapp 2.400 Händler übrig. Von dieser Seite drohen nun Klagen, die das Verfahren noch einmal verzögern könnten, wie Rechtsexperten gewarnt hatten.
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