Sa, 21. Juli 2018

57-Milliarden-Defizit

15.05.2009 11:10

"Arnie" kämpft mit Rotstift gegen drohende Pleite

Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat am Donnerstag angesichts eines wachsenden Haushaltsdefizits Entlassungen und drastische Einschnitte angekündigt. "Zur Behebung unserer akuten Liquiditätskrise sind tiefe und schmerzhafte Ausgabenkürzungen unumgänglich", sagte Schwarzenegger. Der Republikaner will den Rotstift unter anderem in den Bereichen Schulen, Soziales und Gesundheit ansetzen.

5000 Staatsangestellten droht die Entlassung. Zudem stellte der Gouverneur den Verkauf von staatlichen Gebäuden in Aussicht, darunter das Sportstadion Los Angeles Coliseum und das berühmte San Quentin Gefängnis bei San Francisco.

Erst im Februar hatte das kalifornische Parlament nach einem wochenlangen Tauziehen einen Milliardenhaushalt verabschiedet und damit eine drohende Zahlungsunfähigkeit des bevölkerungsreichsten US-Bundesstaates in letzter Minute abgewendet. Demokraten und Republikaner stimmten einem Paket mit Steuererhöhungen und massiven Ausgabenstreichungen zu, um ein Finanzloch in Höhe von knapp 42 Milliarden Dollar bis Juni 2010 zu stopfen.

Die weltweite Finanzkrise habe nun zu einem neuen Defizit in Höhe von mindestens 15 Milliarden Dollar geführt, sagte Schwarzenegger am Donnerstag. Am kommenden Dienstag werden die kalifornischen Wähler über Budgetmaßnahmen abstimmen, die dem Staat sechs Milliarden Dollar einbringen können. Sprechen sich die Wähler dagegen aus, so würde das Loch auf über 21 Milliarden Dollar anwachsen, warnte der Gouverneur.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.