"Bei den Ertragsanteilen des Bundes wird es für die Gemeinden statt einem prognostizierten Plus von sieben Prozent ein Minus von fünf Prozent gegenüber 2008 geben", erklärt Martinz. Das sind laut Gemeindebund 490 Millionen Euro, also um gut 30 Millionen weniger als 2008. Martinz: "Grund ist die Wirtschaftskrise. 2010 greift auch die Steuerreform, da wird es noch schlimmer."
Um die Gemeinden "zu sensibilisieren", stellt Martinz die Auszahlung der Bedarfszuweisungen vorerst ein: "Es wird nicht die gesamten zugesagten 60 Millionen Euro geben. Dafür gibt es aber eine Vorschau über drei Jahre, damit die Gemeinden wissen, womit sie rechnen können."
Zusätzlich will Martinz erreichen, dass die Gemeinden von ihren Ertragsanteilen nichts mehr an das Land abgeben müssen: "Dabei geht es um 40 Millionen, die im Landesbudget verschwinden. Die sollen zweckgebunden für die Gemeinden genutzt werden."
von Waltraud Dengel, Kärntner Krone
Symbolbild
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.