Absatz auf Talfahrt

General Motors schließt wegen Krise 13 Werke

Ausland
23.04.2009 21:53
Der um sein Überleben kämpfende US-Autobauer General Motors (GM) legt die meisten seiner nordamerikanischen Werke für zum Teil mehr als zwei Monate still. In insgesamt 13 Werken sollen so rund 190.000 Autos weniger produziert werden als bisher geplant. In den ersten Fabriken sollen die Bänder bereits ab nächster Woche angehalten werden, teilte der Opel-Mutterkonzern am Donnerstag in Detroit (im Bild das Haupquartier) mit.

Der Hersteller reagiert damit auf seine steile Absatztalfahrt besonders in Nordamerika. Die befristeten Schließungen sind zusätzlich zu der ohnehin üblichen zweiwöchigen Sommerpause geplant. In den letzten Werken werden die Bänder erst Mitte Juli wieder anlaufen.

Der Start neuer Modelle sei durch die Schließungen nicht gefährdet, betonte der Hersteller. GM hatte bereits im vergangenen Jahr und rund um den Jahreswechsel Fabriken befristet dicht gemacht und die Produktion drastisch heruntergefahren.

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