"Leider sind die meisten der rund 120.000 Verbindungen nicht Kunden, sondern Raubkopierer", schreibt Brad Wardell, Chef der "Demigod"-Vertriebsfirma Stardock in seinem Blog. In diesem erklärt er auch, dass die Serverinfrastruktur auf Höchstbelastungen von maximal 50.000 Spielern gleichzeitig ausgelegt gewesen sei. Dem Ansturm der Spiel-Piraten seien die Server deshalb nicht gewachsen gewesen - auch wenn die Gamer mit den Kopien sowieso nicht hätten spielen können.
Mittlerweile habe das Unternehmen die Situation aber unter Kontrolle, so Wardell. Die Raubkopierer würden auf eigene Server umgeleitet, weshalb für reguläre Spieler nun alles ohne Probleme ablaufe.
Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen: Diese alte Weisheit bewahrheitete sich auch in diesem Fall, erhielt "Demigod" in der US-Presse doch teilweise schlechte Kritiken wegen der mangelhaften Serverperformance.
Der Veröffentlichungstermin in Europa ist der 7. Mai. Ungeduldige können sich die US-Version von "Demigod" schon vorab über die Website herunterladen.
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