"Dr. Ekelhaft"
Schönheits-OPs mit Tierarztbesteck ausgeführt
Der Möchtegern-Chirurg wurde festgenommen und kam in Untersuchungshaft. Bei Eingriffen zu Brustvergrößerungen habe er den Patientinnen Silikon mit Pistolen eingespritzt, die normalerweise von Tierärzten verwendet werden. Die Spritzgeräte seien nach dem Gebrauch nicht desinfiziert worden. In der "Praxis" habe es überhaupt keine Anlage gegeben, um Geräte zu von Keimen zu befreien.
Die Operationen seien mit Preisen von 250 bis 500 Euro relativ billig gewesen. Daher habe der falsche Arzt Patientinnen aus verschiedenen Teilen Spaniens behandelt. Unter den Kunden seien auch viele Transsexuelle gewesen, die sich die Brust vergrößern lassen wollten. Die Polizei war dem Mann durch den Hinweis eines Arztes auf die Spur gekommen. Der Mediziner hatte eine Patientin behandelt, die nach einer Operation bei dem Verdächtigen lebensgefährliche Folgeschäden erlitten hatte.
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