Die Bande kundschaftete jeweils regionale Autohändler aus und stahl dann hochwertige Fahrzeuge deutscher Hersteller sowie Geländewagen von Kfz-Händlern. Ihre Beute brachten die Autoknacker nach Tschechien, wo die Autos mit neuen Papieren ausgestattet und weiterverkauft wurden. Wenn kein Abnehmer gefunden wurde, zerlegten sie die Autos und verscherbelten die Einzelteile.
Zusammenarbeit führt zu Aufklärung
Die Diebstahlserie zog sich von August 2007 bis zum April 2008. Drei Tschechen wurden nach einem Coup in Oberösterreich verhaftet. Nach gemeinsamen Ermittlungen des dortigen Landeskriminalamts, des Polizeipräsidiums Niederbayern/Oberpfalz und der tschechischen Kriminalpolizei konnten sieben weitere Mitglieder der Bande verhaftet werden.
Drei von ihnen sind inzwischen vom Landesgericht Linz rechtskräftig zu unbedingten Haftstrafen von sechs und fünf Jahren sowie zehn Monaten worden.
Symbolblid
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