Angst in Alaska
Öltanks am Fuße von Vulkan werden ausgepumpt
An den Hängen des Mount Redoubt rutschten zuletzt immer Schlamm und Gesteinsbrocken hinab. Einiges davon erreichte bereits das Öllager Drift River Terminal. Das Lager wird zwar von einem mit Beton verstärkten Deich geschützt, ganz zu trauen scheint man diesem aber nicht.
Auch Flugverkehr immer wieder gestoppt
Arbeiter seien auch zu anderen Anlagen der Ölindustrie am Cook Inlet, einer Bucht im Golf von Alaska, geschickt worden, um mögliche Gefahrenherde im Vorhinein zu sichern. Bereits in der Vorwoche hatten die Behörden den Flugverkehr von und nach der Hauptstadt Anchorage immer wieder gestoppt, nachdem Aschewolken teilweise bis in eine Höhe von fast 20.000 Metern hochgeschleudert worden waren.
Ausbruch kam nicht unerwartet
US-Geologen hatten seit Jänner mehrere kleinere Erdbeben in der Region gemessen und mit einem Ausbruch gerechnet. Der 3.100 Meter hohe Vulkan liegt 160 Kilometer südwestlich von Anchorage, der größten Stadt Alaskas. Er hatte in den vergangenen Wochen immer wieder Asche und Dampf gespuckt. 1989 war der Vulkan rund fünf Monate aktiv.
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