Böse Watsch'n
Australien: Coca-Cola muss Werbung ändern
Ausland
03.04.2009 09:01
Der US-Getränkegigant Coca-Cola muss in Australien eine Werbekampagne ändern, die eine gesundheitsschädigende Wirkung seiner Limonade bestritten hatte. Die australische Verbraucherschutzbehörde erklärte am Donnerstag, die Behauptungen des Limonadenherstellers in der Werbung seien inakzeptabel. Sie könnten zu der Annahme führen, dass das Getränk keinerlei Schäden verursache.
Im vergangenen Jahr trat die Südpazifik-Sparte von Coca-Cola in Werbespots und ganzseitigen Anzeigen der allgemeinen Annahme entgegen, dass das Getränk mit großen Mengen an Koffein versetzt sei. Zudem behauptete der Konzern in der Werbung, Cola rufe bei Kindern kein Übergewicht hervor und schädige nicht ihre Zähne.
Die australische Schauspielerin Kerry Armstrong hatte in dem Werbespot gesagt, es sei gut zu wissen, dass ihre Familie weiter ihr Lieblingsgetränk genießen könne: "Meine Jungs nennen mich jetzt Mama, die Mythos-Zerstörerin."
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