Nach Bundesländern betrachtet gibt es in Wien mit 40,4 Prozent über alle Schularten den höchsten Anteil an ausländischen Kindern und inländischen Schülern nichtdeutscher Muttersprache. An zweiter Stelle folgt Vorarlberg mit 19,6 Prozent, dann Salzburg (16,8 Prozent), Oberösterreich (13,7) und Tirol (13,0). Im Burgenland sind es 11,4 Prozent, wobei in Mattersburg der Anteil mit 17,4 Prozent am höchsten ist.
Einen grafischen Überblick der Situation an Österreichs Schulen findest du in der Infobox!
FPÖ-Anfrage brachte Zahlen ans Tageslicht
Die Zahlen stammen aus einem 474 Seiten starken Papier, in dem Schmied auf eine parlamentarische Anfrage von Walter Rosenkranz antwortet. Der FPÖ-Bildungssprecher hatte 69 Fragen an die Ministerin gestellt und darin Auskunft über den Anteil von ausländischen Schülern sowie Schülern nichtdeutscher Muttersprache, aufgelistet nach Bundesländern, politischen Bezirken, Schultypen und Schulstufen verlangt. Außerdem wollte er wissen, wie viele Schulen und Klassen einen über 33-, 50-, 66-, 75- und 90-prozentigen Anteil an Schülern mit Migrationshintergrund aufweisen.
Symbolfoto
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