Gefangen im Eis
Britische Polarforscher bekamen Notverpflegung
Ausland
19.03.2009 09:39
Nach mehreren gescheiterten Versuchen ist am Mittwoch ein Versorgungsflug für drei britische Polarforscher geglückt, deren Vorräte auf einer 850-Kilometer-Tour zum Nordpol zur Neige gingen. "Es war ziemlich hart, die Wetterverbesserung abzuwarten, damit das Flugzeug kommen konnte", sagte Expeditionsleiter Pen Hadow (kleines Bild). Die Maschine vom Typ Twin Otter landete mit Lebensmitteln und Batterien auf einer eigens eingerichteten 400-Meter-Piste am 81. Breitengrad.
Hadow und seine Kollegen Martin Hartley und Ann Daniels waren am 28. Februar von einem Flugzeug im Packeis im Norden Kanadas abgesetzt worden. Sie wollten innerhalb von 85 Tagen auf Skiern zum Nordpol gelangen, auf ihrer Expedition wollten sie Daten über das Abschmelzen des Polareises sammeln.
Bei Temperaturen von konstant unter minus 40 Grad Celsius kamen die Forscher jedoch kaum voran, einer von ihnen erlitt Erfrierungen am linken Fuß.
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