Die Linzer wollten in der eigenen Halle zumindest eine fünfte Partie erzwingen und im ersten Drittel sah es für die Oberösterreicher auch gut aus. Ray DiLauro brachte seine Truppe in der 16. Minute in Überzahl voran. Im einem ebenfalls ausgeglichenen zweiten Drittel schafften Mike Pellegrims mit einem schönen Schuss ins Eck (24.) und Andrew Schneider nach toller Einzelaktion (25.) innerhalb von 46 Sekunden vorerst die Wende zugunsten des KAC, ehe den Linzern im Powerplay durch Brad Purdie (28.) der Ausgleich gelang.
Im Schlussabschnitt brachte Kirk Furey die Mannschaft von Coach Manny Viveiros mit einem Doppelschlag (42., 45.) endgültig auf die Siegerstraße, den vor allem in der Schlussphase auf den Ausgleich drängenden Hausherren gelang trotz der Anfeuerungsrufe von den Rängen nur mehr der Anschlusstreffer durch Matthias Iberer (45.). In der Schlussminute machte Mike Craig mit einem Empty-Net-Treffer für die Klagenfurter alles klar.
Sieben von zehn Siegen
Die Kärntner, die im zehnten Saisonduell mit den Black Wings den siebenten Sieg feierten, könnten damit ausgerechnet im Jahr des 100-jährigen Vereins-Bestehens zum ersten Mal seit 2004 wieder den Meistertitel holen. "Es war sehr viel Geduld nötig, die Linzer haben ein sehr starkes Team", meinte Furey. "Es war ein weiterer wichtiger Schritt, jetzt wollen wir das Finale gewinnen", fügte der Doppeltorschütze hinzu.
Für die Linzer war wie schon in der Vorsaison - damals in sechs Spielen gegen Laibach - im Semifinale Endstation. "Man muss fair sagen, dass Klagenfurt besser war", gestand Linz-Coach Jim Boni ein.
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