Will Entschädigung

LKH-Ex-Vorstand Mandl klagt die Kabeg

Kärnten
07.03.2009 22:17
Dieter Mandl, im Vorjahr Kurzzeit-Vorstand der Kärntner Krankenanstalten-Betriebsgesellschaft Kabeg, hat eine Klage gegen seinen ehemaligen Dienstgeber eingebracht. Mandl war nach einem halben Jahr im Amt nach heftigen internen und auch politischen Turbulenzen im September 2008 vom Kabeg-Aufsichtsrat abberufen worden. Mandl will sich eine "Kündigungsentschädigung" von rund 90.000 Euro erstreiten.

Die Abberufung sei ungerechtfertigt gewesen, nun würden Ansprüche aus seinem Vertragsverhältnis geltend gemacht, sagte Mandls Rechtsanwalt, der Grazer Jurist Martin Piaty, am Freitag auf Anfrage. Sein Mandant habe so gehandelt, wie es der Sorgfaltspflicht eines Vorstandes entspreche.

Mandl will nun vor Gericht eine "Kündigungsentschädigung" erstreiten. "Derzeit liegt dieser Betrag bei etwa 90.000 Euro", erklärte Piaty.

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