"Es stimmt, dass festgestellt wurde, dass es auffällig viele Erkrankungen gibt. Darüber wurde auch offiziell gesprochen", sagt Peter Bleiweis, Personalvertreter an der Hochschule.
Jetzt, nachdem erneut eine Kollegin der Krankheit erlegen ist, machen sich die 192 Mitarbeiter Sorgen. "Ich nehme das Thema sehr ernst. Schon zu meinem Amtsantritt 2007 habe ich das Gebäude auf alles testen lassen. Es wurde uns aber versichert, dass alles in Ordnung sei", so die Direktorin Marlies Krainz-Dürr.
Bereits 1999 wurden Schadstoffe gemessen
Auch die Direktorin für Kindergartenpädagogik, Marisa Krenn-Wache, deren Einrichtung im selben Haus angesiedelt ist, kennt die Befürchtungen seit ihrem ersten Tag in der Schule im Jahr 1999: "Der Magistrat hat die Schadstoffe gemessen und ein Strahlenexperte war im Haus. Es wurde nichts festgestellt." Ein Krebsexperte wurde konsultiert. Er habe erklärt, dass die Anzahl der Erkrankungen im Durchschnitt liege.
Entwarnung gibt auch die Bundesimmobiliengesellschaft, der Eigentümer des Gebäudes: "Wir haben drei Mal Untersuchungen durchführen lassen. Doch die Experten haben nichts Auffälliges gefunden."
von Thomas Leitner, Kärntner Krone
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