Strache gibt auf

Geplantes CSU/CDU-Modell ist nun “vom Tisch”

Kärnten
06.03.2009 00:48
Nach der Kärntner Landtagswahl rückte das BZÖ mehrmals aus, um sowohl die Wiedervereinigung mit der FPÖ als auch eine Kooperation nach CSU/CDU-Modell abzulehnen. Am Donnerstag gab auch FP-Parteiobmann Heinz-Christian Strache, der den Orangen das Modell schmackhaft machen wollte, auf. Die Pläne seien "vom Tisch", so Strache. "Das Angebot wurde kategorisch abgelehnt, damit beschreitet das BZÖ einen anderen Weg, der von Jörg Haider wegführt", Von Wiedervereinigung sei aber ohnehin "nie die Rede" gewesen, betonte er.

Mit der Ablehnung habe sich das orange Bündnis dazu entschieden, "zu einer reinen Regionalpartei zu werden", so Strache. Man werde nun die FPÖ in Kärnten erneuern.

Eidesstattliche Erklärung
Eine von ihm vor Jahren unterzeichnete eidesstattliche Erklärung, wonach unter ihm als Parteiobmann die FPÖ "keinerlei Plattformen mit einem BZÖ eingehen" werde, sieht Strache durch sein Angebot an das BZÖ nicht berührt: Darin sei ja nur festgeschrieben, dass es keine Wiedervereinigung auf Bundesebene geben wird, und diese Meinung habe er nie geändert.

BZÖ: Kooperation nur auf Sachebene
Schon am Montag hatte BZÖ-Kärnten-Chef Uwe Scheuch einer vieldiskutierten Wiedervereinigung mit der FPÖ neuerlich eine Absage erteilt. Scheuch, als Favorit für die Funktion des neuen orangen Bundeschefs gehandelt wird, kann sich maximal eine Zusammenarbeit auf Sachebene vorstellen.

Auch BZÖ-Klubobmann Josef Bucher, ebenfalls Kärntner, meinte, es gebe "keinen Interpretationsspielraum" für Diskussionen über eine Wiedervereinigung. "Wir haben überhaupt kein Interesse daran, mit der FPÖ stärker zu kooperieren als bisher."
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