Sonar deaktiviert
U-Boot-Unfall: "Wir sind eben leiser als Krabben"
Die beiden U-Boote aus Frankreich und Großbritannien hätten sich nicht gegenseitig verfolgt. Atom-U-Boote hätten nur einen Auftrag: Sie sollten unter Wasser sein und die nukleare Abschreckung gewährleisten. Die Kollision sei ein äußerst unwahrscheinlicher Zwischenfall und ein Zufall gewesen. 50 Jahre lang habe es keine Probleme gegeben.
Sonargeräte zur Tarnung abgestellt
Der Zusammenstoß sei ganz jedoch einfach zu erklären. "Unsere U-Boote sind eben nicht zu entdecken", erläuterte Morin im französischen Fernsehen. "Sie sind leiser als eine Krabbe." Ähnlich äußerten sich britische Experten. Es sei wahrscheinlich, dass das Sonarsystem der U-Boote abgestellt war. So sollte wohl verhindert werden, dass sie erkannt werden konnten, hieß es.
"Diese U-Boote liegen gewissermaßen am Meeresgrund herum. Alle ihre Sonarsysteme sind abgestellt, damit sich sich nicht gegenseitig aufspüren", sagte der britische Nuklear-Experte John Large dem Sender Channel 4. Der Schaden an dem französischen Boot "Le Triomphant" (Foto) weise darauf hin, dass die "Vanguard" über das U-Boot gefahren sei. Vize-Admiral John McAnally, Präsident der Royal Naval Association, sagte, U-Boote seien generell so entworfen, dass sie sehr schwer zu entdecken seien.
Kollision mit Atomwaffen an Bord
Die beiden Boote mit insgesamt rund 250 Seeleuten an Bord waren nach offiziellen Angaben Anfang Februar im Atlantik zusammengestoßen. Verletzte gab es nicht. Von der atomaren Ausrüstung der U-Boote soll zu keiner Zeit eine Gefahr ausgegangen sein. Die atombetriebenen U-Boote können mit je 16 Raketen und einem Vielfachen an Atomsprengköpfen bestückt werden.











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