Konfrontationskurs
Nordkorea droht erneut Seoul
Ausland
01.02.2009 10:34
Nordkorea führt seine Drohgebärden gegen Südkorea fort. Staatschef Kim Jong Il (Bild) bejubelte die Truppen seines stalinistisch geführten Landes als "unbesiegbar", wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Sonntag berichtete. Das Militär sei in der Lage, jeglichen überraschenden Einmarsch des Feindes mit nur einem Schlag zu stoppen, sagte Kim demnach während eines Truppenbesuchs. Wann und wo Kim die Armee besuchte, gab die Nachrichtenagentur nicht bekannt. Nordkorea hatte am Freitag bereits alle politischen und militärischen Vereinbarungen mit dem Nachbarland Südkorea für nichtig erklärt (siehe Story in Infobox).
Pjöngjang warf der konservativen Regierung in Seoul vor, mehrere Vereinbarungen gebrochen und beide Staaten so "an den Rand eines Krieges" gebracht zu haben.
Einigen Experten zufolge hat Pjöngjang den Ton gegenüber Seoul verschärft, um sich die Aufmerksamkeit des neuen US-Präsidenten Barack Obama zu sichern. Nord- und Südkorea befinden sich formell noch im Kriegszustand, weil nach dem Koreakrieg lediglich ein Waffenstillstandsabkommen, aber kein Friedensvertrag abgeschlossen wurde.
Für weitere Spannung hatte vor einem Jahr der Amtsantritt des südkoreanischen Präsidenten Lee Myung Bak gesorgt, der die sogenannte Sonnenscheinpolitik seiner liberalen Vorgänger zurückgefahren hatte.
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