"Legaler Betrug"
Pleite-Banker verkaufte seine Villa zum Spottpreis
Ausland
27.01.2009 09:20
Der ehemalige Chef der pleitegegangenen amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers, Richard Fuld, hat seiner Ehefrau im November eine 13 Millionen Dollar teure Villa zum Spottpreis von 100 Dollar (rund 78 Euro) verkauft. Dies geht aus Grundbuchaufzeichnungen des Bundesstaates Florida hervor. Offenbar wollte sich Fuld damit vor Schadenersatzansprüchen retten.
Fuld war 14 Jahre lang Chef von Lehman Brothers. Er wird für die Pleite des Instituts im September 2008 verantwortlich gemacht, weil er nicht schnell genug reagiert habe, um die unter faulen Anlagen leidende Bank zu retten. Der Fall führte zum Ausbruch der Finanzkrise.
Der 62-Jährige muss sich vor dem US-Kongress verantworten, außerdem droht ihm eine Klage vor einem Zivilgericht. In dem Verfahren könnte sein Privatvermögen zur Haftung herangezogen werden. Die Villa ist durch den Deal mit seiner Frau vorerst in Sicherheit.
Loading...
00:00 / 00:00
play_arrowAbspielen
closeSchließen
expand_moreAufklappen
Loading...
replay_10Vorige 10 Sekunden
skip_previousZum Vorigen Wechseln
play_arrowAbspielen
skip_nextZum Nächsten Wechseln
forward_10Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
27.01.2009 09:20
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.