In der Büchsenmacherstadt mit ihren knapp 7.000 Einwohnern ist schon vor 50 Jahren der letzte Personenzug eingefahren. Seither pendelt auf dem Gleis zwischen Ferlach und Weizelsdorf nur ein Dampfzug als Freizeitunterhaltung.
Strecke zu neuem Leben erwecken
Markus Lampersberger vom Verein "Fahrgast": "Wenn die Strecke instand gesetzt, mit automatischen Eisenbahnkreuzungen und neuen Haltestellen versehen wird, könnte dort mit nur einem modernen Triebwagen ein Halbstundenintervall zwischen Klagenfurt und Ferlach möglich sein."
Umstieg auf "Öffis" erleichtern
Zusätzliche Haltestellen sollen Pendler möglichst nahe an ihrem Wohnort zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel motivieren - und nicht erst am Stadtrand. Umgekehrt hätten Städter die Möglichkeit, in der Freizeit bequem und flott ins Grüne zu fahren.
Als nächster Schritt wäre, so die "Fahrgast"-Experten, eine Verlängerung der Linie durch die Stadt notwendig, und zwar mit speziellen "Tram-Train"-Garnituren, die sowohl als Straßenbahn als auch auf Bahngleisen eingesetzt werden.
Symbolbild
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