Am Neujahrstag hat Friedrich Rupnik vom Eislaufverein Wörthersee wieder seine Kontrollfahrt an viele Kärntner Seen gemacht. Mit ernüchterndem Ergebnis. "Sogar am Hörzendorfer See ist das Eis nur drei Zentimeter dick", seufzt der Eismeister. "Da herrscht überall Lebensgefahr!" Schuld an der verpatzten Eislaufsaison sind die hohen Temperaturen: "Für dickes Eis braucht's schon einige Tage lang minus 10 bis minus 15 Grad. Und die haben wir noch nicht."
"Keine Chance"
Nach Schätzung des Experten könnten sich frühestens bis zur übernächsten Woche tragfähige Eisschichten bilden - sofern es kalt genug bleibt. Die Hoffnung, dass der Wörthersee nach drei eisfreien Jahren wieder einmal zufriert, ist für heuer schon erloschen: "Keine Chance! Leider."
Für den Verein bedeutet der späte Saisonbeginn auch ein finanzielles Fiasko: "Wir haben ja keine Einnahmen, aber trotzdem viel Arbeit", beklagt Rupnik.
von Kerstin Wassermann, Kärntner Krone
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