30er-Depression

“Mein halbes Leben”

Kino
31.12.2008 13:59
Worauf kommt's an im Leben? Was muss man mit 30 alles erreicht haben? Regisseur Marko Doringer steht vor einer ersten Krise, denn er hat noch kein Haus gebaut, kein Kind gezeugt und keinen Baum gepflanzt. Alles Dinge, die ein Mann in seinem Alter erledigt haben sollte - oder etwa doch nicht? Was sagen seine alten Freunde Katha, Martin und Tom dazu? Marko begleitet sie ein Jahr lang mit der Kamera und hält dabei erstaunliche Veränderungen fest.

Das Sicherheitsstreben der Eltern, gepaart mit den hohen Anforderungen der Außenwelt - ja, die "30-Somethings" haben es heute nicht leicht. 

Umso erfrischender der Versuch des jungen Filmemachers, alle Zweifel, Hoffnungen und Ängste einer Generation, die den Luxus hat, spät erwachsen zu werden, auf Zelluloid zu bannen. Kino, wie es sein sollte: selbstkritisch, ironisch und trotzdem überaus humorvoll!

Eva Schweighofer, Kronen Zeitung

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