Stadion schrumpft

Bund sagt “Ja” zu 22.000 Sitzplätzen

Kärnten
16.12.2008 18:27
Jetzt ist der Rückbau des EM-Stadions in Klagenfurt endgültig auf Schiene. Bürgermeister Harald Scheucher erreichte am Dienstag in Wien die Zustimmung der beiden Staatssekretäre Reinhold Lopatka und Josef Ostermayer zur 22.000-Zuschauer-Variante. Und das "Ufo vom Wörthersee" wird künftig als "zweites nationales Stadion" auch für Länderspiele eingesetzt werden.

Was waren diesem Rückbau (dem Bau ohnehin) doch für Querelen vorausgegangen - kaum eine Variante war nicht in Diskussion. Bürgermeister Harald Scheucher am Dienstag nach den Verhandlungen im Bundeskanzleramt zur "Krone": "Jetzt ist alles klar. Es gibt einen neuen Fördervertrag mit dem Bund, und der bezieht sich auf eine Reduzierung der Sitzplatzzahl auf 22.000." 

Neuer Vertrag mit dem Bund
Damit ist der vor der EURO ausgehandelte und unterfertigte Fördervertrag endgültig Makulatur. Dieser hat ja einen Rückbau des Stadions auf eine Kapazität von 12.000 Besuchern vorgesehen. Scheucher: "Jetzt ist ein neues Vertragswerk nötig. Das werden Lopatka und Ostermayer noch vor Weihnachten in Klagenfurt im Detail vorstellen." 

Bund übernimmt Großteil der "Schrumpfkosten"
Ein nicht ganz unwichtiges Detail sickerte bereits durch: Der Bund wird die Kosten des "Schrumpfens" zum überwiegenden Teil übernehmen. Und: Äußerlich bleibt das imposante Stadion völlig unverändert.

von Fritz Kimeswenger, Kärntner Krone

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