Als Held gefeiert
Kanadier landet brennendes Flugzeug
Dem Piloten gelang es, das Turbopropflugzeug vom Typ Beechkraft King Air (siehe Bild) mit einem kranken Baby, dessen Mutter, einer Krankenschwester und dem Co-Piloten an Bord in dichtem Gebüsch abzusetzen. Die Polizei hatte anfangs wenig Hoffnung, die Passagiere lebend aus dem Wrack zu ziehen. "Die Aussicht war nicht gut", zitierte die Zeitung den Polizeibeamten Line Karpish.
Für die Suche nach den Opfern rund 500 Kilometer nordöstlich der Provinzhauptstadt Winnipeg wurden ein Hercules-Flugzeug und zahlreiche Schneemobile eingesetzt. Das Gebüsch war jedoch so dicht, dass die Rettungsmannschaften die notgelandete Maschine selbst aus drei Meter Entfernung nicht sehen konnten.
Erst durch die Rufe einer der beiden Frauen an Bord bemerkten die Suchtrupps nach fünf Stunden das Flugzeug. Der Pilot hatte seine Passagiere inzwischen durch ein selbst gemachtes Feuer warm gehalten.
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