Der kleine Marvin war am Donnerstag mit seinem Opa (63) auf dessen landwirtschaftlichen Anwesen in Heiligenblut. Sein Opa hat mit einem Transporter Arbeiten verrichtet. Just bei der letzten Fuhre wollte Marvin nicht mehr mitfahren. Er spielte alleine am Hofgelände und ging weiter zum Nachbarsanwesen. Dort dürfte der Kleine auf die zwei Zentimeter dünne Eisdecke eines Gartenteiches gestiegen sein.
Kampf ums Überleben
Der Dreijährige brach ein und niemand sah das Unglück. Erst eine Dreiviertelstunde später entdeckte ihn sein Vater bewusstlos im Wasser treibend. Sofort wurde das Kind reanimiert und mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 7 in die Universitätsklinik Innsbruck geflogen. Die Ärzte schlossen ihn an eine Herz–Lungenmaschine an. Der Kampf ums Überleben ging jedoch verloren. Marvin ist am Freitag verstorben.
Symbolbild
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