Ursprünglich habe man zwar nicht erwartet, dass die Zahlung derart hoch ausfallen würde, sie basiere jedoch auf dem, was Rigopulos und Egozy für das Unternehmen erreicht hätten, erläuterte Viacom-Sprecherin Kelly McAndrew. "Wenn sie so viel Geld für uns erwirtschaften, dann ist es in auch Ordnung, einen kleinen Teil davon zurückzugeben", so McAndrew.
Viacom-Chef Philippe Dauman zufolge habe sich "Rock Band" bislang weltweit sieben Millionen Mal verkauft. Zudem hätten die Nutzer rund 26 Millionen Songs per Download erworben. "Guitar Hero", die Mutter der Gitarren-Musikspiele, verkaufte sich allein in den USA im vergangenen Jahr rund elf Millionen Mal.
Rigopulos und Egozy hatten 1995 die Spieleschmiede Harmonix ins Leben gerufen und 2005 in Zusammenarbeit mit dem Publisher RedOctane das Spiel "Guitar Hero" auf den Markt gebracht. Ein Jahr später wurde Harmonix für 175 Millionen Dollar von Viacom übernommen, fast zur gleichen Zeit begann man gemeinsam mit MTV an "Rock Band" zu arbeiten. Die Marke "Guitar Hero" wird inzwischen von Activision fortgeführt.
Zum direkten Duell der Musikgiganten kommt es spätestens am 20. November, wenn mit "Rock Band 2" und "Guitar Hero World Tour" die lang ersehnten Fortsetzungen der beiden Rock-Games in die Läden kommen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.