Acht Festnahmen
Erste Verdächtige nach Anschlagsserie
Über mögliche Motive der Täter gab es zunächst keine Angaben. Der Gleisnetzbetreiber RFF hatte noch am Wochenende erklärt, bei den Anschlägen handle es sich sehr wahrscheinlich um "reinen Vandalismus". Medien hatten hingegen an Anschlagsserien bei früheren Arbeitskonflikten erinnert. Die Bahn ist derzeit mit Streiks gegen eine Arbeitszeitreform konfrontiert.
Beim Zwischenfall in der Nacht auf Montag, als ein TGV-Hochgeschwindigkeitszug im Süden Frankreichs in zwei Betonplatten prallte, gab es zum Glück keine Verletzten. Wäre der TGV entgleist, hätte es zu eine Katastrophe kommen können.
Haken und Gewehrschüsse bringen Verspätungen
Bereits am Samstag hatte der Fund von vier Eisenhaken an Strecken im Norden, Osten und Südosten des Landes bei 160 TGV-Zügen teils mehrstündige Verspätungen verursacht. Die Haken waren am frühen Morgen durch Wartungstechniker entdeckt worden, welche die Strecken mit Spezialwagen abfahren.
Die Anschläge wecken Erinnerungen an eine nie aufgeklärte Serie von 2004. Damals hatte eine Gruppe namens AZF Sprengsätze an Bahnschienen deponiert, die Orte vor der Explosion aber den Behörden bekanntgegeben.
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