Wahlkampfende

AK hielt Umfrageergebnisse zurück

Oberösterreich
03.10.2008 09:33
"Um nicht missinterpretiert zu werden", so Präsident Johann Kalliauer, hat die oberösterreichische Arbeiterkammer eine brisante Umfrage zurückgehalten, die sie schon im August gemacht hatte, vor der Nationalratswahl zurückgehalten.

Zu sehr hätten die Meinungen der Bürger nach Wahlhilfe für die Parteien geklungen, die eine rasche Steuerreform fordern.

78 Prozent der Oberösterreicher finden nämlich das derzeitige Steuersystem ungerecht: Normale Arbeitnehmer würden benachteiligt, Konzerne und Großverdiener bevorzugt. 88 Prozent wollen, dass Vermögende und Konzerne mehr zahlen und Kleinverdiener entlastet werden.

AK-Finanzexperten haben dafür ein Modell: Eine Senkung des Eingangssteuersatzes soll Leuten mit 1.500 Euro brutto im Monat pro Jahr 440 Euro Steuern sparen. 

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