Drama geklärt
Millionär legte Heizöl-“Pipeline” durch Villa
Klarheit in den Fall brachten letztlich die Aufzeichnungen der Überwachungskameras auf dem Luxusanwesen, die die Geschehnisse der Nacht auf den 26. August dokumentieren. Unter anderem ist Foster mit einem Gewehr in der Hand zu sehen, wie er gerade aus dem Pferdestall kommt. Um ihn herum steht bereits alles in Flammen.
Die Polizei geht davon aus, dass der Unternehmer seine Familie aus Scham wegen seiner hohen Schulden - rund 2,5 Millionen Euro - tötete. Foster war zu seinem Vermögen gekommen, weil er Dämmstoffe für Ölplattformen herstellte. Doch seine Firma Ulva wurde im vergangenen Jahr aufgelöst, Klagen von Lieferanten waren anhängig. Trotz der finanziellen Schwierigkeiten soll er seinen aufwendigen Lebensstil beibehalten haben.
Tragödie nach Grillparty
Laut Polizei hat sich die Tat so abgespielt: Die Familie Foster war auf einer Grillparty eines Geschäftsfreundes zu Gast. Gegen 20.30 Uhr fuhr die Familie nach Hause. Irgendwann in der Nacht erschoss Foster seine Ehefrau und seine Tochter mit einem Kleinkalibergewehr, tötete die Haustiere (vier Hunde und drei Pferde), setzte das Haus mit der "Pipeline" in Brand und verübte Selbstmord. Das letzte Lebenszeichen kam von der 15-jährigen Kirstie, die gegen 1 Uhr mit Freundinnen im Internet chattete.
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