Die Überfallsserie in Wien hatte damals dazu geführt, dass die Austräger nur noch mit Begleitschutz auf Tour gingen. Der Kärntner Postsprecher Andreas Pachler: "Die Männer versahen in gefährdeten Gegenden, vor allem in Favoriten, nur noch zu zweit Dienst." Teilweise wurden den Postboten auch Bodyguards von Wachdiensten mitgegeben. Pachler: "Das ist aber auf Dauer unbezahlbar. Daher wurde die Geldzustellung eingestellt."
Pensionen oft bar ausbezahlt
Auch viele Kärntner und Osttiroler beziehen noch Geld über die Post. Pachler: "Vor allem Pensionen werden oft bar ausbezahlt." Zum Glück sind wir meilenweit von Wiener Verhältnissen entfernt. Obwohl auch der Dienst für unsere Austräger nicht frei von Gefahren ist." Man denke nur an bissige Hunde.
Service aufrecht erhalten
Pachler: "Natürlich wäre es für alle Beteiligten sicherer, wenn jeder ein Konto hätte. Für viele Pensionisten ist der Postler aber oft auch die einzige Ansprechperson, ohne die sie total vereinsamen würden. Wir werden uns bemühen, den Service so lange wie möglich aufrecht zu erhalten."
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