"Colin" ist tot
Buckelwal-Baby eingeschläfert
Dem Wal wurde ein Beruhigungsmittel verabreicht, danach eine tödliche Dosis eines Betäubungsmittels, wie die stellvertretende Direktorin der Umweltbehörde von New South Wales, Sally Barnes, sagte.
Tier in schlechtem Zustand
Der Zustand des jungen Wals habe sich innerhalb von 24 Stunden rapide verschlechtert. "Experten sagten uns, dass er leidet, und wir mussten die harte Entscheidung treffen, den Wal einzuschläfern", sagte Barnes Freitag früh (Ortszeit) im Rundfunksender ABC. "Jeder hängt sehr an diesem Tier, und es ist eine sehr nahegehende Entscheidung." Die Behörden hätten in Australien und im Ausland Rat gesucht, um dem Wal zu helfen, aber sein Zustand sei einfach zu schlecht gewesen.
Schicksal bewegt die ganze Welt
Das Schicksal des Wals, der von den Australiern "Colin" getauft wurde, bestimmte seit seinem ersten Auftauchen am Sonntag die Schlagzeilen im Land und bewegte die ganze Welt.
Das hungrige Tier versuchte mehrfach, an Booten zu saugen, die es offenbar mit seiner Mutter verwechselte. Experten glauben, dass das ein bis zwei Monate alte Kalb von seiner Mutter verlassen wurde, vermutlich, weil es krank war. Zudem schien es, dass das Tier von einem Hai angegriffen worden war. Versuche, das Jungtier ins offene Meer zu lotsen, schlugen fehl, weil der Wal immer wieder die Nähe der Boote suchte. Auch ein "Walflüsterer" aus den Reihen der Aborigines hatte das Tier besucht, konnte aber nichts ausrichten.
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