Eine Überraschung gab es mit der Nominierung des bisherigen Klubobmannes im Kärntner Landtag, Stephan Tauschitz, als Nummer drei auf der Nationalratsliste. Tauschitz betonte, es sei sein Wunsch gewesen, für das Parlament zu kandidieren. Er wolle sich in Wien in erster Linie dem Thema Kontrolle widmen. Als "Abstieg" will er seinen Wechsel nicht verstanden wissen.
Der derzeit noch auf einem Kärntner Mandat im Parlament sitzende Klaus Auer kandidiert nicht mehr.
Bescheidende Wahlziele der Kärntner ÖVP
Die ÖVP hat bei der Nationalratswahl 2006 in Kärnten nur zwei Mandate errungen, mit 21,24 Prozent erzielten sie das schlechteste Resultat aller Bundesländer. Dieses Resultat wolle man halten und wenn möglich, verbessern, lautete die vorsichtige Prognose von Martinz auf die Frage nach dem Wahlziel.
Das würde bedeuten, dass Plassnik wieder ein Regierungsamt erhalten müsste, damit Tauschitz als Listendritter in den Nationalrat einziehen kann.
Kogler und Kammerer als Vierter und Fünfter
Hinter dem Noch-Klubobmann rangieren Frauenvorsitzende Barbara Kogler und der Klagenfurter Wilfried Kammerer auf dem Plätzen vier und fünf. Für Kogler ist ein Mandat damit äußerst unwahrscheinlich.
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