Beim Coup im Geflügelbetrieb hatten die Täter alle Zeit der Welt. Nachdem sie nämlich die Alarmanlage außer Gefecht gesetzt hatten, konnten sie in Ruhe den Tresor aufflexen. Es gibt keine Nachbarn, die den Lärm bei "Wech" hören hätten können. 8000 fielen ihnen in die Hände.
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Erst am vergangenen Mittwoch hatten Einbrecher 11.000 Euro bei einem ähnlichen Coup erbeutet. Kriminalisten gehen davon aus, dass es sich um eine, maximal zwei Banden handelt. Gerhard Krassnig vom Landeskriminalamt: "Ich würde alles auf Täter aus Moldawien wetten. Jüngere Burschen, die zu dritt oder viert unterwegs sind."
Unterstützung der Bevölkerung gefragt
Nun gilt es noch, diese zu fassen. Krassnig: "Wir brauchen dafür die Unterstützung der Bevölkerung. Diese Verbrecher müssen ja ihre Tatorte auskundschaften - dabei können sie gesehen werden."
Der Kriminalist weiter: "Wie der letzte Coup bei Wech beweist, wagen sie sich auch weitab von den Durchzugsstraßen. Wer also junge sportliche Burschen bemerkt, die eindeutig nicht in die Gegend gehören und in Autos mit österreichischem Kennzeichen unterwegs sind, sollte sofort Alarm schlagen."
Sonderstreifen im Einsatz
Die Polizei in Unterkärnten reagiert auf die Einbruchsserie: "Wir haben Sonderstreifen im Einsatz und sind sicher, dass wir die Kriminellen fassen werden."
Von Serina Babka/Kärntner Krone
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