"Ich bin froh und erleichtert, dass es mit dem ersten Sieg endlich geklappt hat", meinte Kolodinski, der nach dem verwandelten Matchball zum wertvollsten Akteur des Turniers gewählt wurde. Im Viertelfinale hatten die Russen die Hoffnungen der Österreicher Clemens Doppler und Peter Gartmayer auf einen Heimerfolg zunichtegemacht. Wie Doppler/Gartmayer werden auch Barsuk/Kolodinski vom italienischen Coach Marco Solustri betreut.
Solustri blickt nun optimistisch den Olympischen Spielen in Peking entgegen. "Ich wünsche mir in Peking ein Finale Russland gegen Österreich", erklärte der überglückliche Solustri. Seine Schützlinge Doppler/Gartmayer und Barsuk/Kolodinski treffen in Peking gleich im ersten Match aufeinander.
Emanuel/Ricardo wurden entthront
Im Spiel um Platz drei setzten sich die entthronten brasilianischen Titelverteidiger Emanuel/Ricardo hauchdünn 2:1 gegen das neuseeländische Überraschungsteam Pitman/Lochhead durch. Nach einem glatten 21:13 im ersten Satz mussten die topgesetzten Südamerikaner Satz zwei mit 14:21 fast ebenso klar abgeben. In der Entscheidung wehrten Emanuel/Ricardo gegen das als Nummer 19 gesetzte Duo einen Matchball ab und setzten sich schließlich 19:17 durch.
"Wir haben eine Woche Gänsehaut hinter uns, Danke ans gesamte Team", freute sich Veranstalter Hannes Jagerhofer nach den einmal mehr gelungenen Tagen am Rande des Wörthersees. "Der Platz ist zwar begrenzt. Aber wenn irgendwie möglich, müssen wir die Tribünen vergrößern", meinte Jagerhofer angesichts von tausenden Leuten, die keinen Einlass zum Center Court finden.
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