Derzeit will die Stadt auf ihrer Homepage 13 leerstehende Geschäftslokale in der Bahnhofstraße vermitteln. Um das Problem der leeren Schaufenster zu lösen, legten bereits viele ein Konzept vor. Auch Stadtentwickler Karl Schörghuber: "Seit einem Jahr liegt ein Masterplan bei der Stadt. Die Ideen wurden mit Hauseigentümern und einigen Politikern entwickelt, aber für die baulichen Veränderungen brauchen wir die Erlaubnis und finanzielle Hilfe der Stadt." Der verstaubende Plan sieht einen geschwungenen Verlauf der Gehsteige und deren arkadenähnliche Überdachung vor. Eine Tiefgarage direkt unter der Straße soll das Stadtviertel aufwerten.
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Pläne verstauben
"Diese Pläne ruhen. Denn in Gesprächen mit den Hauseigentümern zeigte sich, dass nur wenige mitzahlen wollen", so Wirtschaftsreferent Vizebürgermeister Walter Zwick. Ideen gebe es ja viele, beispielsweise sollten Promi-Ehrentafeln die Straße zieren, eine Kulturmeile entstehen oder die Straße unter ein Thema wie "Alles für die Frau" gestellt werden. Schörghuber schlägt statt einer reinen Handelsstraße eine Gastronomie- und Dienstleistungsmeile vor. Zwick: "Das ist halt schwierig. Die Hausbesitzer nehmen natürlich den hinein, der zahlt - egal welche Branche. Und die Mieten sind wohl auch zu hoch."
Runder Tisch
Stadtrat Christian Scheider wünscht sich einen runden Tisch aller Involvierten samt Experten - für Zwick eine Polit-Plattitüde: "In Kürze gibts Gespräche, wer Stadtmarketingchef Ellensohn nachfolgt. Der Neue kann sich des Themas annehmen." Der Neue könnte auch ohne Ausschreibung der damals Zweitgereihte Ironman-Organisator Stefan Petschnig sein.
von Christina Kogler/"Kärntner Krone" und kaerntnerkrone.at
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