Klement war zuletzt durch heftig umstrittene Äußerungen über Frauen und Sexualität ins Gerede gekommen. Er war letzte Woche vom Landesparteivorstand noch zum Spitzenkandidaten gekürt worden, das wurde aber nun vom Bundesparteivorstand korrigiert. Die FPÖ Kärnten wird nun vom St. Veiter Bezirksobmann Harald Jannach in die Wahl geführt. Damit sorgte Parteichef Heinz-Christian Strache bei einer Pressekonferenz am Dienstag, bei der auch der Kärntner Landesparteiobmann Franz Schwager und Jannach selbst anwesend waren, für einie große Überraschung.
"In Kärnten besser aufstellen"
Klement, der nun auf dem wenig aussichtsreichen vierten Platz der Landesliste vertreten ist, war für eine Stellungnahme vorerst nicht erreichbar. Strache begründete die Degradierung Klements damit, dass man sich im BZÖ-dominierten Land personell "besser aufstellen" und optimieren wolle. Der Listenerstellung seien lange Überlegungen vorangegangen, so Strache.
Ziel ist ein Direktmandat
Als Ziel der FPÖ in Kärnten, wo sie seit der BZÖ-Abspaltung eher schwach unterwegs ist ist das Ziel ein Direktmandat.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.