Lebenszeichen
ETA meldet sich mit Bombenanschlag zurück
Inzwischen herrsche wieder Normalität, sagte Bürgermeister Pedro Fernandez Montes. Der Strand sei wieder für die Urlauber freigegeben worden. Die Sprengkraft der Bombe war nach seinen Worten "minimal". Ziel sei es gewesen, Angst und Schrecken zu verbreiten.
Der Sprengsatz war ohne Vorwarnung in der Nähe der Strandpromenade und eines Urlauberhotels mit rund 800 Gästen - darunter viele Briten - explodiert. Er war unter einer Fußgängerbrücke deponiert. Zum Zeitpunkt der Explosion flanierten dort noch zahlreiche Menschen.
Am Sonntag vor einer Woche hatte die ETA vier Bombenanschläge in Ferienorten an der nordspanischen Atlantikküste verübt. Die Terroristen hatten telefonisch vor den Explosionen gewarnt. Bei der Zerschlagung eines gefährlichen ETA-Kommandos waren zwei Tage später Pläne der Organisation für Attentate auf südspanische Touristenziele aufgedeckt worden.
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