Der 54-jährige Steuerberater war mit sieben Kameraden der "Steirerrunde in Wien" - alles erfahrene Alpinisten - zu Gast in Kärnten. Am Einstieg des schwierigen Klettersteiges entschlossen sich vier der Bergsteiger zur leichteren Tour. Der Wiener hingegen wagte mit drei Kameraden den Steilanstieg.
Felsbrocken löste sich
In einer Seehöhe von etwa 1.700 Meter hängte sich der Wiener gemeinsam mit einem zweiten Bergsteiger aus dem Stahlseil aus, um eine besonders schwere Passage in leichterem Gelände zu umgehen. Dabei löste sich unter den Händen des Steuerberaters ein etwa einen Kubikmeter großer Felsbrocken.
Tiefer Fall
"Der Mann ist dann etwa 170 Meter in die Tiefe gestürzt", schildert ein Polizist aus Ferlach den tödlichen Zwischenfall. Konkret stürzte der Bergsteiger mit dem Stein rückwärts etwa 20 Meter in freiem Fall in eine Felsrinne und dann noch 150 Meter ein Schotterkar hinunter.
Die Leiche des Wieners wurde von einem Polizeihubschrauber mittels Seilbergung an Bord geholt und zu Tal gebracht. Die anderen Bergsteiger blieben unverletzt.
Symbolbild
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