Elektronische Augen

Zwölf Infrarotgeräte warten auf ihre neue Aufgabe

Kärnten
26.07.2008 12:02
Zwölf Infrarotkameras haben während der EURO für Sicherheit in der Klagenfurter Innenstadt gesorgt. 100.000 Euro investierte die Stadt in das Überwachungssystem. Einen Teil der elektronischen Augen soll nun die Berufsfeuerwehr bekommen, die übrigen Geräte erhält die Polizei. Sie sollen bei Großveranstaltungen zum Einsatz kommen.

Vier Kameras filmen seit fast zwei Jahren in der Herrengasse, am Pfarr- und am Heiligengeistplatz Tag und Nacht Passanten. Seither sind Schlägereien, Überfälle und Sachbeschädigungen zurückgegangen. 

"Aber nicht nur wegen der Kameras, auch wegen verstärkter Präsenz unserer Beamten", so Polizeijurist Johann Melischnig. Nun könnten bald noch sieben elektronische Augen dazukommen. "Es gibt Gespräche mit der Stadt, uns die EURO-Kameras zu überlassen", berichtet Polizeidirektor Ernst Frießnegger. "Sie sollen bei Großveranstaltungen wie dem Altstadtzauber zum Einsatz kommen.

Zwölf Geräte waren in den Fanzonen am Neuen Platz und am Messegelände und rund um den Alten Platz montiert. Nun sind sie außer Betrieb und warten auf einen neuen Verwendungszweck. Fünf der modernen Geräte verbleiben höchstwahrscheinlich im Besitz der Stadt - sie sollen der Berufsfeuerwehr zur Verfügung gestellt werden. Kommandant Josef Probegen: "Zwei total veralterte Kameras überwachen derzeit unser Gelände. Wir brauchen dringend neue!"

von Martina Magnet/ Kärntner Krone

Symbolbild

 

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