Atomstreit
US-Diplomat nimmt an Gesprächen mit Iran teil
Es ist aber das erste Mal seit 30 Jahren, dass ein US-Regierungsvertreter zusammen mit einem iranischen Diplomaten auftritt.
Diese Teilnahme war von US-Außenministerin Condoleezza Rice als "starkes Signal" für die Bereitschaft Washingtons bezeichnet worden, den Konflikt friedlich beizulegen. Der Westen verdächtigt den Iran, heimlich den Bau der Atombombe anzustreben. Teheran hat das stets zurückgewiesen. Ein hochrangiger Vertreter des Iran schloss am Samstag neuerlich einen vom UN-Sicherheitsrat geforderten Stopp der Urananreicherung aus. Dies stehe nicht zur Diskussion, meinte er gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.
Die Anreicherung von spaltbarem Uran-235 ist die Voraussetzung zur Gewinnung von Kernenergie. Ein Anreicherungsgrad von 3 bis 4 Prozent reicht für den Betrieb eines AKW, für Atomwaffen sind etwa 90 Prozent nötig.
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