Terror-Prozess
Angeklagte geben Vorbereitung einer Explosion zu
Den Vorwurf der Staatsanwaltschaft, geplant zu haben, Flugzeuge mit Hilfe von an Bord geschmuggelten Flüssigsprengstoff auf dem Weg zwischen Großbritannien und Nordamerika in die Luft zu jagen, wiesen die Angeklagten zurüc. Man habe vielmehr mit einer spektakulären Explosion - etwa vor dem Parlament, an einem Flughafen oder einer Raffinerie - öffentliche Aufmerksamkeit für ein selbst gedrehtes Video erregen wollen.
Laut Staatsanwaltschaft handelt es sich bei dem Film um eine Videobotschaft, die nach dem geplanten Selbstmordattentat ausgestrahlt werden sollte. Die fünf Angeklagten haben sich zudem zu einer "Verschwörung zur Verursachung einer öffentlichen Unruhe" schuldig bekannt.
Seit damals verstärkte Kontrollen auf Airports
Die Verdächtigen waren im August vor zwei Jahren verhaftet worden. Ihre Festnahme hatte zu einer Verschärfung der Sicherheitsbestimmungen für Bordgepäck geführt. Viele der Einschränkungen für Flugzeugpassagiere, beispielsweise die Begrenzung der Menge an Flüssigkeiten und Gels im Handgepäck, gelten auch heute noch.
Symbolbild
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