Das ist das ernüchternde Ergebnis einer aktuellen Studie des Verkehrsclub Österreich (VCÖ). Und das, obwohl in den vergangenen Jahren viele Millionen Euro in den Ausbau der Radwege investiert wurden.
Doch vermutlich wurde das den Pedalrittern noch zu wenig vermittelt. Denn im Gegensatz zu Kärnten betreibt etwa Vorarlberg bereits seit rund 20 Jahren eine sehr aktive Radverkehrspolitik. Vorarlberg ist somit das "Radfahrland Nummer eins" in Österreich.
Sehr schlecht schneidet im VCÖ-Test auch die Landeshauptstadt Klagenfurt ab, die im Städtevergleich auf dem vorletzten Platz liegt. Kritik gibt es an den fehlenden Abstellplätzen. Außerdem stoßen sich Radler daran, dass es zu wenig separate Radwege gebe. Die meisten seien nur durch eine Markierung von der Straße getrennt oder eine Geh-Radweg-Kombination.
In Salzburg kümmert sich seit Jahren ein eigener Radverkehrs-Koordinator um derartige Probleme.
von Hannes Wallner/Kärntner Krone
Symbolbild
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