Geburt im Reisebus

Riccardo hatte es “eilig” – alles ist gut gegangen

Kärnten
11.07.2008 19:16
Riccardo ist ein besonderes Kind: Erstens kam der Bub am Freitag auf der Autobahn bei Villach auf die Welt. Zweitens in einem Reisebus. Drittens standen alle weiblichen Passagiere seiner Mama Maria Barbu als Geburtshelfer bei. Sie banden und schnitten die Nabelschnur ab - noch bevor die Rettung kam.
Ein paar Tücher, ein Strick und ein Jausenmesser: Viele Ärzte würde es vor Grauen schütteln, würde man ihnen zumuten, mit diesen Utensilien ein Baby auf die Welt zu holen. Die weiblichen Passagiere im Bus von Rumänien nach Rom hatten Freitagfrüh nichts anderes zur Verfügung, als bei einer jungen Schwangeren die Wehen einsetzten.

Männer mussten draußen warten
Die männlichen Mitfahrer wurden aus dem Bus hinauskomplimentiert, dann ging bei Maria Barbu (21) alles recht schnell. Ihr Riccardo kam binnen Minuten gegen 6.30 Uhr auf die Welt. 

Sanitäter: "Sowas noch nicht erlebt"
Als Leopold Kaucic und sein Rotkreuz-Kollege Thomas Hauser eintrafen, mussten sie Mutter und Kind nur noch kurz versorgen und ins Landeskrankenhaus bringen. "Ich bin seit 22 Jahren Rettungsmann aber so etwas habe ich noch nicht erlebt", erzählt Kaucic. "Die haben alles komplett richtig gemacht."

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