Bestialische Tat
Zwei weitere Festnahmen nach Studentenmord
Zuvor hatte die britische Justiz einen 33-jährigen Verdächtigen beschuldigt, für den Mord an den Studenten verantwortlich zu sein. Der Mann war am Montag selbst auf einer Wache im Süden der britischen Hauptstadt vorstellig geworden. Die Justiz wirft ihm Mord, Brandstiftung und Behinderung der Justiz vor. Der 33-Jährige sollte am Donnerstag einem Richter vorgeführt werden.
Wohnung nach der Tat in Brand gesteckt
Die beiden 23-jährigen Studenten Laurent Bonomo und Gabriel Ferez waren am Sonntag vor einer Woche in Bonomos Wohnung im Stadtteil New Cross gefesselt und brutal niedergestochen worden, die Täter steckten anschließend die Wohnung in Brand. Nach Angaben der Polizei wies Bonomos Leiche fast hundert, Ferez fast 50 Stichwunden auf. Wie BBC berichtete, muss der Täter rund 80 Mal auf Bonomo eingestochen haben, als er schon tot war.
Phantombild führte zum Täter
Am Sonntag veröffentlichte Scotland Yard aufgrund von Zeugenaussagen ein Phantombild (im Bild oben links) von einem Mann im Alter zwischen 30 und 40 Jahren, den Augenzeugen kurz vor dem Brand wegrennen sahen. Gleichzeitig verteilten sie im gesamten Stadtteil Flugblätter mit der Bitte der Bevölkerung um Mithilfe. Ob einer der nun Verhafteten dem Phantombild entsprach, wollte ein Polizeisprecher nicht sagen.
Scotland Yard vermutet unter anderem einen Zusammenhang zu einem vorherigen Einbruch in Bonomos Erdgeschosswohnung. Eine Woche vor der brutalen Tat wurde demnach ein Laptop gestohlen. Nach Angaben der Ermittler fehlen nun auch zwei Spielkonsolen, die Handys der beiden Opfer sowie Kreditkarten. Laut den britischen Medien könnten die beiden Studenten gefoltert worden sein, um den Pin-Code für die Kreditkarten zu erfahren.
Dreimonatiges Austauschprogramm
Laurent Bonomo und Gabriel Ferez hatten an einem dreimonatigen Austauschprogramm der Polytechnischen Universität von Clermont-Ferrand mit dem renommierten Imperial College in London teilgenommen. Sie sollten Ende des Monats nach Frankreich zurückkehren. Ferez' Eltern hatten am Sonntag eindringlich an den oder die Täter appelliert, sich zu stellen.
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